Bürgerinitiative Kontra Schweinemast Mockzig
Bürgerinitiative  Kontra Schweinemast Mockzig

Herzlich willkommen!

Die Bürgerinitiative ist durch die Abstimmung der Bürger legitimiert die betroffenen Bürger der

Gemeinden Mockzig, Ehrenberg, Greipzig, Lehnitzsch, Stüntzhain und Ehrenhain zu vertreten.

Bei der Wahlabstimmung auf dem Bürgerforum am 13. Mai 2008 haben sich mehr als 95 Prozent der Bürger gegen die Errichtung einer Schweinemastanlage mit vorerst bis zu 4.500 Mastschweinen ausgesprochen.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand der Bürgerinitiative sind die Belastungen für alle Anwohner im Umkreis von mindestens 5 Kilometer unzumutbar !
Weil:


1. Sämtliche Abgase der Stallungen sollen ungefiltert in die Umgebung abgeblasen werden! Das sind immerhin 60.000 m³ Abluft pro Stunde. Je nach Wetterlage wird diese Abluftmasse noch in 8 Kilometer Entfernung wahrnehmbar sein.


2. 6.000.000 Liter Gülle müssen jedes Jahr auf die Äcker der umliegenden Ortschaften ausgebracht werden. Das betrifft wieder die umliegenden Gemeinden, da weitere Fahrten mit der Gülle wirtschaftlich nicht möglich sind. Schätzungsweise 2.000 Güllefahrten werden jährlich nötig sein.


3. Schon jetzt sind Belastungen der Anwohner vorhanden:
- Gülleausbringung anderer Betriebe auf umliegende Agrar-Flächen
- Geruchsbelästigung - Rinderstall in Mockzig
- Geruchsbelästigung - Essigproduktion in Ehrenberg
- Lärmbelästigung - Flugbetrieb Nobitz (Einflugschneise)
- Lärmbelästigung und Luftverschmutzung - LKW-Verkehr

 

4. Völlig unklar ist die Gefahrenabwehr bei Starkregen und Hochwasser.

Schon jetzt sind die Entwässerungssysteme bei solchen Ereignissen überfordert. Was geschieht wenn zuvor Gülle ausgebracht wurde?


5. Die Entnahme von Grundwasser in Größenordnungen durch den geplanten Brunnen des zukünftign Betreibes führt zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels mit allen Gefahren für Gewässer und Gebäude der Umgebung.


6. Die Verschlechterung der Wohnqualität so vieler Bürger steht in keinem Verhältnis zum Nutzen der Anlage!

Maximal 2 Arbeitsplätze könnten damit gesichert werden.
Der Werteverlust der Immobilien der umliegenden Gemeinden wird viele Millionen EURO betragen.

Die Bürgerinitiative PRO Ehrenberg fordert :

Keine Schweinefabrik in Mockzig!

Von den Genehmigungsbehörden fordern wir die Berücksichtigung der berechtigten Belange der Anwohner und Grundeigentümer.
1. Prüfung des Vorhabens nach den tatsächlich geplanten Größenordnungen von 4.500 Mastschweinplätzen. Alles andere ist Betrug am Bürger. Schließlich sollen auch Fördermittel und Steuergelder für das Vorhaben ausgegeben werden.
2. Anrechnung der bereits vorhandenen Umweltbelastungen
3. Anrechnung der Belastungen durch die Gülleausbringung (angeblich soll es dabei überhaupt nicht stinken - unsere Erfahrungen sind ganz andere)
4. Klärung der Gefahren und Haftung bei Überschwemmung mit Gülle/Oberflächenwasser in den Grundstücken und Gewässern.

Wir fordern die Stadtverwaltung Altenburg auf, eine Einvernehmensverhandlung mit den betroffenen Bürgern aufzunehmen. Dieses Einvernehmen muss Grundlage für eine mögliche Genehmigung der Anlage sein. Die Bürgerinitiative steht jedem Gespräch offen gegenüber.
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Bürgerinitiative PRO Ehrenberg